das heißt
/das ˈhaɪst/
"das heißt" gehört zu den meistgenutzten Verknüpfungsphrasen im Deutschen und wird eingesetzt, um eine Aussage zu präzisieren, umzuformulieren oder eine Schlussfolgerung daraus zu ziehen. Je nach Kontext und Registerebene entspricht es dem englischen „that is", "i.e." oder "which means".
1. that is
Wenn eine Aussage näher erläutert oder mit anderen Worten wiederholt wird, ohne eine neue Schlussfolgerung zu ziehen.
2. i.e. [formal]
Schriftliche, formelle Variante (analog zur Abkürzung „d.h." im Deutschen); typisch in Fachtexten, Berichten und wissenschaftlichen Arbeiten.
3. which means
Wenn aus einer Aussage eine logische Konsequenz oder praktische Folgerung abgeleitet wird.
Hinweise
Im Schriftdeutschen wird die Phrase regelmäßig zur Abkürzung „d.h." verkürzt, das direkte Pendant zu englischem „i.e." (lat. id est). Beide stehen typischerweise nach einem Komma. Beim Übersetzen lohnt es sich, den Registergrad des Ausgangstexts beizubehalten: „that is" klingt gesprochener und lockerer, „i.e." ist formell und typisch für Fach- oder Wissenschaftstexte.